Adi Shankara (788–820) vertrat den philosophischen Gedanken „Brahman und Atman sind eins“ und glaubte, dass die höchste Realität im Universum, „Brahman“, im Wesentlichen dasselbe ist wie die individuelle Seele, „Atman“. Um dieses tiefgründige Konzept widerzuspiegeln, studierte das Designteam von Jiangxi Tongqing Shankaras „Brahma Sutra Commentary“ eingehend und übertrug die philosophische Bedeutung in visuelle Sprache: Die Statue wird in einer meditativen Haltung dargestellt, die die endgültige Verwirklichung von „Brahman“ symbolisiert; der Gesichtsausdruck ist ernst und distanziert, mit gesenkten Augen, die auf die Handfläche gerichtet sind, was der Praxis der „Introspektion der eigenen Natur“ entspricht; die Falten der Kleidung nehmen das Spiralmuster traditioneller indischer „Sari“-Kleidung auf, sind jedoch mit fließenden Metalllinien rekonstruiert, wodurch nicht nur kulturelle Symbole erhalten bleiben, sondern modernen Skulpturen auch eine dynamische Schönheit verliehen wird.

Die Gestaltung des Statuensockels ist noch geheimnisvoller: Er wird von einer achtblättrigen Lotusblume getragen, in jedes Blütenblatt ist ein Shankara-Motto eingraviert, und die Schriftart stammt aus der alten indischen Paramita und ist nur bei Beleuchtung aus einem bestimmten Winkel sichtbar. Dieses Design ist nicht nur eine Hommage an das hinduistische „Mandala“-Weltbild, sondern spiegelt auch Jiangxi Tongqings ausgeprägte Liebe zum Detail wider.


Der Gussprozess dieser 12,5 Meter hohen und 85 Tonnen schweren Bronzestatue ist ein Musterbeispiel moderner Metallverarbeitung. Das Team aus Tongqing in der Provinz Jiangxi verwendete die Technologie „Segmentguss + Gesamtschweißen“, um die Statue in 37 Module für den Einzelguss zu zerlegen und diese anschließend mithilfe eines Laserpositionierungssystems millimetergenau zu verbinden. Das Modell des Vedanta Sutra von Shankara ist nur 3 Millimeter dünn, doch müssen über 2.000 Sanskrit-Schriften in die Oberfläche eingraviert werden. Das vom Team eigenständig entwickelte „Mikro-Schnitz-Elektrolyt-Ätzverfahren“ überwand erfolgreich den technischen Engpass.
Noch bemerkenswerter ist die Antiquitätenbehandlung der Statuenoberfläche. Um den einzigartigen „Patna-Grünrost“ antiker indischer Bronzestatuen zu reproduzieren, entwickelten Ingenieure neun Monate lang ein mehrschichtiges Oxidationsfärbeverfahren: Zunächst wird mit einer Ammoniumsulfidlösung eine Oxidschicht auf der Basis gebildet, dann werden nanoskalige Kupferoxidpartikel aufgesprüht und schließlich wird manuell eine Mischung aus natürlichem Bienenwachs und Pflanzenfarben aufgetragen. Dadurch wirkt die Statue in der Sonne gesprenkelt und wirkt wie ein Zeitsprung, als stünde sie schon seit der Ganges-Ära hier.

Bei der Installation der Statue stand das Team von Jiangxi Tongqing vor einer doppelten Herausforderung: die Sicherheit der Struktur zu gewährleisten und sie in die hinduistischen Ritualnormen zu integrieren. Zu diesem Zweck entwickelte das Ingenieurteam ein spezielles „modulares Hebesystem“, um einen abnehmbaren Altar im Brustbereich der Statue zu erhalten. Dies kommt nicht nur den Bedürfnissen der Gläubigen nach Blumenopfern und Andachten entgegen, sondern vermeidet auch Schäden an der Gesamtstruktur. Bei der Einweihungszeremonie der Statue im Jahr 2023, als der Hindu-Priester die Statue mit dem heiligen Wasser des Ganges besprengte, wurde gleichzeitig die im Sockel verborgene Wassersprühvorrichtung aktiviert, und der Wassernebel floss langsam entlang der Falten der Kleidung der Statue. Dieses „Wunder“ versetzte Zehntausende anwesende Gläubige in Erstaunen.
Die Fertigstellung dieser Statue ist nicht nur ein Beweis für die technische Stärke der Jiangxi Tongqing Metal Crafts Co., Ltd., sondern auch ein Ausdruck des intensiven Dialogs zwischen der chinesischen und der indischen Kultur. Von der indischen „Statue der Einheit“ bis zum Adi Shankara-Denkmal nutzt Jiangxi Tongqing Metall als Werkzeug, um eine künstlerische Legende zu schreiben, die „Made in China“ im interkulturellen Kontext verkörpert. Wie Shankara in „Der Traktat über Selbsterkenntnis“ sagte: „Wahrheit kennt keine Grenzen, und Weisheit ist universell.“ Dieser bronzene Philosoph auf dem Berg Mandatta erzählt der Welt jenseits aller Sprache vom gemeinsamen Streben der Menschheit nach spiritueller Ewigkeit.
