Die Entstehung der Phillips Collection geht auf die Vision des Kunstkritikers Duncan Phillips zurück. 1921 verwandelte er das Familienanwesen in ein Museum, das zunächst nur 600 Privatsammlungen ausstellte, bald aber der Öffentlichkeit zugänglich machte und so zu einem Pionier der Sammlung moderner Kunst in den USA wurde. Das Museumsgebäude selbst ist ein Stück Kunstgeschichte: Der Hauptteil ist ein 1897 erbautes Herrenhaus aus rotem Backstein, das später um drei Zweigstellen erweitert wurde. Es bewahrt nicht nur seinen historischen Charme, sondern vereint auch modernes Design.

Die Sammlung des Museums konzentriert sich auf den europäischen Impressionismus und die amerikanische Moderne des 20. Jahrhunderts und umfasst Meisterwerke von Meistern wie Van Gogh, Cézanne, Renoir, Degas, Picasso und Matisse. Als Ölmalerin hatte Marjorie Acker, die Ehefrau von Duncan Phillips, maßgeblichen Einfluss auf die Ausrichtung der Museumssammlung, die sich sukzessive vom Impressionismus auf den Bereich der modernen Kunst erweiterte. 2006 gründete das Museum das Zentrum für zeitgenössische Kunstforschung, um den Dialog zwischen Kunst und Zeit weiter zu fördern.

