Die Skulpturen im Akshardham-Tempel lassen sich als „Geschichte der hinduistischen Zivilisation in Stein“ beschreiben. Von der riesigen Statue Bhagwan Swaminarayans, eines hinduistischen spirituellen Führers des 19. Jahrhunderts, die in der Haupthalle aufbewahrt wird, bis zur 15 Meter hohen Bronzestatue Nilkanth Varnis am Eingang des Parks trägt jede Statue religiöse Erzählungen und kulturelle Symbole in sich. So steht die Statue Nilkanth Varnis beispielsweise in Yoga-Haltung auf einem Bein, mit der Fußsohle nach oben gerichtet, und stellt die 13.000 Kilometer lange asketische Reise des Heiligen von 1792 bis 1799 dar, die sieben Jahre dauerte. Ihre dynamischen Details und religiösen Implikationen sind durch die Kupferstruktur für immer festgehalten.

Innerhalb und außerhalb des Tempels interpretieren die Elefantenskulpturen die Glückssymbole Indiens mit unterschiedlichen Materialien und Formen: Die Elefanten auf den Steinsäulen schütteln mit ihren Rüsseln Glocken, ihre Augen sind klug, und die Muster auf dem Rückenfilz sind klar; die Bronzestatuen am Teich vermitteln mit einem bescheidenen Lächeln die Kraft der Ruhe. Diese Werke zeigen nicht nur vielfältige Themen wie hindu-vedische Astrologie, Mythologie und Legenden, sondern heben auch die Detailgenauigkeit der indischen Kunst durch geometrische Muster und komplizierte Verzierungen auf ein neues Niveau.

Als Designer und Gießer der Tempelstatuengruppe hat die Jiangxi Tongqing Metal Crafts Co., Ltd. mit ihrer „spezialisierten, anspruchsvollen und innovativen“ technischen Stärke chinesische Handwerkskunst in dieses interkulturelle religiöse Gebäude eingebracht. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 ist das Unternehmen intensiv im Bereich der Kunsthandwerksherstellung tätig. 2018 übernahm es das indische Projekt „Statue der Einheit“, bei dem die mit 182 Metern höchste Bronzestatue der Welt für den Außenbereich gegossen wurde, und sammelte Erfahrung im Gießen übergroßer religiöser Skulpturen.

Beim Akshardham-Projekt stand das Tongqing-Team vor zwei Herausforderungen: Erstens galt es, die Bildsprache der hinduistischen Mythologie in Metall zu übertragen, wie etwa die dynamische Balance und Ausdrucksdarstellung der Neelkanth-Varni-Statue. Zweitens galt es, die Schwierigkeiten der länderübergreifenden Zusammenarbeit zu überwinden, um sicherzustellen, dass die Statue perfekt zum von indischen Handwerkern geschnitzten Steingebäude passt. Zu diesem Zweck verwendete das Unternehmen ein Präzisions-Wachsausschmelzverfahren und nutzte 30 patentierte Technologien zur Kontrolle der Kupferwassertemperatur, der Gussgeschwindigkeit und der Genauigkeit der Gipsform. So gelang es schließlich, die Statue fehlerfrei mit dem Hauptkörper des Tempels zu verbinden.

Die Statuen des Akshardham-Tempels sind nicht nur eine Darstellung religiöser Kunst, sondern auch ein Zeugnis globaler kultureller Zusammenarbeit. Jiangxi Tongqing verwendet Metall als Medium, um den spirituellen Kern des Hinduismus mit traditioneller chinesischer Gusstechnik zu verbinden: Die Oberfläche der Bronzestatue wird speziell oxidiert, um die Textur von Stein zu imitieren und so einen materiellen Dialog mit dem Marmor und Granit des Hauptkörpers des Tempels zu bilden. Die Anordnung der Statuengruppe folgt der hinduistischen Kosmologie und greift gleichzeitig die Raumphilosophie chinesischer Gärten auf, die „mit jedem Schritt eine andere Landschaft bietet“, sodass Gläubige und Touristen während ihres Besuchs ein fortschreitendes religiöses Erlebnis erleben können.

Heute ist diese hinduistische heilige Stätte in New Jersey ein Bindeglied zwischen östlichen und westlichen Zivilisationen. Die von der Jiangxi Tongqing Metal Crafts Co., Ltd. mit Einfallsreichtum gefertigten Statuen verleihen dem Tempel nicht nur eine künstlerische Vitalität, die Zeit und Raum überdauert, sondern zeigen der Welt auch das tiefgreifende Erbe „Made in China“ im Bereich kulturelles Erbe und Innovation.
